Cashmere from sustainable Value Chains
 
 

2008 - 2017: 10 years of breeding Valais Cashmere Goats 

 
 

 2008 - 2017: 10 Jahre Zucht von Walliser Kaschmir Ziegen - Was nun?

Die Valcash Ziegen

In 2017 sömmerten 20 Valcash Ziegen auf der Wengernalp (Unterbächji) (2,000m - 3,200m üNN), unterhalb der Topalihütte bei St. Niklaus im Mattervispatal.  Der Abtrieb der Geissen von der Wengernalp nach St. Niklaus erfolgte im November vor dem ersten Schneefall. Danach gings wieder hoch auf die niedriger gelegene Jungenalp, wo sie bis Januar bleiben. Dann verbringen die Valcashziegen den Winter im Freigehege mit Stall im Gerstern in St. Niklaus.

Und so hat das alles angefangen.....

Erste Generation (2010): Valcashzwillinge Shirin + Nasrin und ihre Schwarzhalsziegenmutter

 

Was gibt's Neues am 19. Dezember 2014?
Erst vor ca. 2 Wochen kam der Schnee bis auf eine Höhe von 2000 m herunter, ebenso wie die bis Anfang Dezember auf der Alpe weidenden „Walliser“ Kaschmirziegen.  Sie können ihre "Heimat" auf der Webcam "Jungen" unter www.graechen.ch sehen - manchmal sogar die Ziegen, wenn sie frische Luft schnappen. Die Ziegen bleiben auf der Jungen Alp bis Januar 2015, wenn die Heuvorräte aufgebraucht sein werden.  Dann werden die Ziegen ins Mattervisp Tal nach St. Niklaus gebracht.
Leyna Schale aus Ladakh
Heute kamen 20 Leyna Schale an von Leh/Ladakh - handgesponnen, handgewebt, mit natürlichen Farben in weiß und faune: In der Grösse 70x200cm für 170 EUR und in der Grösse 90x200cm für 220 EUR. Die Schale können über das Kontaktformular in den beiden angegebenen Grössen und Preisen bestellt werden. Unnötig zu erwähnen, dass ein derartiger Schal ein einzigartiges Naturprodukt aus nachhaltiger Produktion und Wertschöpfungskette ist

Zweite Generation (2012): Dolma - die Allerschönste

 

‘Walliser‘ Kaschmirziegen

Ja was ist denn das ?

Eine Kreuzung von Walliser Schwarzhalsziegen mit schottischen Kaschmirböcken.

   Shirin 2014

 

Aller Anfang ist schwer:

Näggli aus dem Lötschental bei der Prämierung im September 2007

Zusammen mit Cleopatra und Sylvia ist Näggli eine der drei Walliser Schwarzhalsziegen’ur‘mütter aus dem Lötschental. Gepaart mit schottischen Kaschmirböcken - und nach mehreren Fehlversuchen, Krankheiten und Unglücken in den ersten drei Jahren, ist ab 2010 eine kleine Walliser Kasch­mir­­zie­gen­herde entstanden, die konti­nuier­lich weitergezüchtet worden ist.

Gilbert und die 3 Lötschentalerinnen

Dabei handelt es sich um eine sogenannte “Veredlungskreuzung“: Walliser Schwarzhals­ziegen, die ebenso wie 95% aller Ziegen Unterwolle (= Kaschmir'wolle‘) produzieren, robust, temperamentvoll und an hohe Gebirgslagen angepasst sind, wurden mit schottischen Kaschmirböcken gekreuzt, deren Erbmasse aus einem Mix von tibetischen (Changra) und anderen Kaschmirziegen aus Sibirien, Neuseeland, Australien und den USA besteht. Ergebnis ist eine ‘Walliser‘ Kaschmir­ziege, die zwar eine hervorragende Kaschmirqualität aufweist, aber noch eine relativ geringe Menge Kaschmir liefert (in 2017 ca 150g pro Ziege). Zuchtziel ist deshalb eine Steigerung des Kaschmirertrags bei gleichbleibender Spitzenqualität.

Im Sommer 2014 waren 11 und im Sommer 2015 16 ‘Walliser‘ Kaschmirziegen auf der Jungen Alp (16km nördlich von Zermatt über dem Mattervispa Tal gelegen). Alle haben 2015 die Sömmerung überlebt und wurden wegen der guten Witterungsverhältnisse und ausreichend Heu im Stall auf der Jungen Alp erst am 4. Januar 2016 ins Winterquartier nach St. Niklaus gebracht. Seit Sommer 2016 gehen die Valcashziegen zusammen mit Schwarzhalsziegen auf die Wengernalp (Mai bis November), unterhalb der Topalihütte südwestlich von St. Niklaus gelegen; dann wieder auf die Jungenalp (November bis Januar), um dort das im Sommer geerntete Heu zu fressen.

‘Walliser‘ Kaschmirziegen im Sommer 2014 auf der Jungenalp

Die kostbare Unterwolle wird einmal im Jahr (Ende März/Anfang April) ausgekämmt, gereinigt, gekardet, gesponnen und zu Halstüchern und Schals verwoben. Dieser Produktionsprozess des Walliser Kaschmirs (Valcash) wird in all seinen Phasen (außer Reinigung und Spinnen) von der Ziege bis zum fertigen Produkt im Wallis durchgeführt.

Im Winterquartier im Gerstern in St. Niklaus

Und wie geht es weiter?

Aus Kostengründen muß die Valcashziegenherde auf ca 10 Ziegen verkleinert werden. Kaschmir von Walliser Valcashziegen kann in der Schweiz nicht profitabel produziert werden. 10 Valcashziegen werden netto maximal 1 kg Walliser Kaschmir pro Jahr liefern, was zur Herstellung von kunstvoll gewobenen Schals und Halstüchern allerbester Qualität verwendet werden wird - die vorläufig nicht verkäuflich sind.

Dafür werden die Changpa weiter in der Qualitätsverbesserung der Leyna Schals unterstützt, die (außer in Indien) ausschließlich über diese Website zu folgenden Bedingungen verkauft werden:

Leyna Schals von Leh/Ladakh

Von Changpafrauen gewobene Leyna Schals können für CHF 300 je Schal über das Kontaktformular erworben werden. Diese Schals sind einzigartige Naturprodukte (siehe Seite 2), weniger fein, aber sehr wärmend. Ihre Herstellung ist von der Ziege bis zum Kauf lückenlos nachvollziehbar.

Leyna Schals von Srinagar/Kashmir

Bei meinem letzten Besuch in Srinagar hatte ich die Gelegenheit, Weber bei ihrer Arbeit zu beobachten; und ca 20 handgesponnene und handgewobene weiße Schals zu kaufen - alle hergestellt aus leyna cashmere vom Changthang Plateau in Ladakh und derart fein, daß man kaum glauben mag, daß sie von Hand gewoben worden sind. Diese Schals können zu CHF 350 erworben werden, wobei - ebenso wie beim Verkauf der Leyna Schals aus Leh - die Hälfte des Betrags an die Changpa Halbnomaden geht, zur Unterstützung des ersten im Jahr 2015 in Pangong/Ladakh erbauten Cashmere Craft Center.

Unnötig zu sagen, daß diese Leyna Schals einzigartige Naturprodukte aus nachhaltiger Produktion und Wertschöpfungsketten sind.